Institut für Geschichte der Medizin

Aktuelles

Zwei neue Forschungsprojekte

Zwei neue, von der DFG für jeweils drei Jahre geförderte Forschungsprojekte werden demnächst am Institut die Arbeit aufnehmen: "Medicinae Alumni Vitebergenses. Eine prosopographische Untersuchung der medizinischen Alumni der Leucorea und ihrer Bedeutung für die Entwicklung und Verbreitung einer reformatorisch geprägten Medizin (1502–1648)" (Projektleitung M. Stolberg) und "Die Welt nach Graden messen. Intensität in Medizin und Naturphilosophie der Frühen Neuzeit (1400-1650)" (F. Bigotti, eigene Stelle).

100 Jahre Institut für Geschichte der Medizin in Würzburg

Unser Institut feiert sein 100-jähriges Jubiläum! Im Jahr 1921 nahm das Institut unter Georg Sticker als a.o. Professor der Medizingeschichte in den Räumlichkeiten des Pathologischen Instituts am Luitpold-Krankenhaus seine Arbeit auf. Es ist damit nach Leipzig das zweitälteste medizinhistorische Institut in Deutschland. In der Zeit des NS-Regimes wurde es aufgelöst, aber dann in den frühen 1950er Jahren wieder zu neuem Leben erweckt, mit Räumen im Kollegienhaus in der Koellikerstraße und schließlich am heutigen Standort im Oberen Frauenland. Die Feier, die für den Herbst geplant war, muß wegen der Pandemie leider verschoben werden. Wir wollen das Jubiläum im nächsten Jahr gebührend feiern. Nähere Informationen folgen, sobald die Pandemieentwicklung eine zuverlässigere Planung zulässt.

Bibliotheks-Benutzung während der Corona-Pandemie (Stand 13.04.2022)

Es können Bücher und sonstige Medien ausgeliehen werden. Das Anfertigen von Kopien oder Scans ist möglich (für den Scanner benötigen Sie einen USB-Stick). Nutzer/innen werden gebeten, sich vorab anzumelden (per Mail: marlene.kuch@uni-wuerzburg.de oder per Telefon: 0931/ 3180212), mit Angabe der Bücher (mit Signaturen), die sie benötigen. Wir bitten um die Einhaltung der bekannten Abstands- und Hygieneregeln (FFP2-Maskenpflicht). Am Freitag ist die Bibliothek bis 13.00 geöffnet.

Covid-19: Studentische Zeitzeugen & Pandemie-Objekte gesucht!

Rückblickend wird in den kommenden Jahren viel dazu geforscht werden, wie sich Staat, Medizin und Gesellschaft in der Pandemie miteinander auseinandersetzten. Auch die Studierenden leisten in dieser Situation ihren Anteil. Wir wollen nicht, dass Ihre Eindrücke und Erfahrungen verloren gehen! Deswegen starten wir das Projekt „Covid-19: Studierende der Medizin berichten“ Nähere Informationen finden Sie hier. Zudem suchen wir für die Medizinhistorischen Sammlungen der Universität "Covid-19-Objekte". Nähere Informationen finden Sie hier.

Die Vitrinenausstellung "Entdeckt, entstaubt und ausgestellt" - Medizinhistorische Sammlungen ist im Foyer des Instituts für Geschichte der Medizin zu sehen.

Wegen der Corona-Pandemie ist eine Besichtigung der Ausstellung im Moment nicht möglich. Einige ausgewählte Stücke finden Sie hier.

skarifikationsschnepper

Podcast zur Geschichte der Seuchen

Die BAdW hat in ihrer podcast-Reihe ein Gespräch mit Prof. Michael Stolberg zur Geschichte der Seuchen veröffentlicht. Hier der Link

Vortrag zur frühneuzeitlichen Medizin online

Der Vortrag von Prof. Stolberg am Historischen Kolleg in München zum Thema "Zwischen Bücherstube, Seziertisch und Krankenbett: Gelehrte Ärzte im 16. Jahrhundert" ist jetzt über L.I.S.A. abrufbar: LISA.

„Beat the Prof“ – Medizingeschichte

Wollen Sie Ihr medizinhistorisches Wissen prüfen? In der Reihe „Beat the Prof“ auf ZEIT-online stellt Prof. Stolberg zehn Fragen zur vormodernen Medizin.

Archiv

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