Die nächste "Abendsprechstunde" findet am 14. Oktober 2026, 18.00 Uhr, im kleinen Hörsaaal der Anatomie, Köllikerstr. 6 statt.
Thema: "Heinrich, Pneu und Zange. Kampf der Tuberkulose!".
Erinnern an Sinti und Roma
Sinti und Roma leben seit Jahrhunderten in Europa und sind mit der Kultur und Geschichte des Kontinents verbunden. Dennoch existieren über sie fest verankerte Vorurteile und Stereotypen. Weniges ist zudem bekannt über ihre Verfolgung, Unterdrückung und Vertreibung über die Jahrhunderte und auch nicht über den Missbrauch an Sinti und Roma und deren Ermordung im Nationalsozialismus.
Auch in der Würzburger Frauenklinik wurden Angehörige der Sinti zwangssterilisiert. Die Arbeit von Doktoranden und Studierenden am Institut erinnert an diese Verbrechen.
Anmeldung bis 10. Oktober über die Homepage der Domschule.
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Z.B. können Sie hier ein Video unserer Ausstellung „Pflegen-Heilen-Lehren“ im Stadtarchiv finden, die bis Ende Juli anläßlich des 450-jährigen Jubiläums des Juliusspitals zu sehen war.
Im Sommersemester 2024 konnten Medizinstudierende im Erinnerungs- und Gedenkprojekt "Das leere Sprechzimmer" der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin, das diesmal im Zusammenarbeit mit den Würzburger Lehrstühlen für Allgemeinmedizin und Geschichte der Medizin umgesetzt wurde, das Schicksal von im NS verfolgten ÄrztInnen und PatientInnen kennenlernen. Unser Institut trug hierzu mit Inhalten zur NS-Geschichte der Würzburger Medizinischen Fakultät bei. Die Studierenden konnten "hands-on" bei der Arbeit mit historischen Akten aus der Frauenklinik unser geschichtswissenschaftliches Forschen zu dieser Zeit nachvollziehen. Seitdem wurde das Seminar verstetigt: es findet nun jedes Sommersemester als Wahlfach statt. Die damalige studentische Arbeit wurde von einem Filmteam aus Berlin dokumentiert: hier ist der Film!