Frau Prof. Schlegelmilch hat zum 01. Oktober 2025 die Leitung des Instituts für Geschichte der Medizin an der Universität Würzburg übernommen.
Herr Prof. Stolberg hat zum 01. April 2024 eine Seniorprofessur für Geschichte der Medizin am Zentrum für Philologie und Digitalität der Universität Würzburg angetreten.
Die nächste "Abendsprechstunde" findet am 22. April 2026, 18.00 Uhr, im kleinen Hörsaaal der Anatomie, Köllikerstr. 6 statt. Thema: Historische Zahnmedizin.
Das Juliusspital in Würzburg, dessen Grundstein am 12. März 1576 gelegt wurde, gehörte neben ähnlichen Institutionen in Frankreich, Italien und den Niederlanden zu den modernsten Spitalgroßbauten seiner Zeit. Wie alle Spitäler war es in erster Linie Fürsorge- und Pflegeeinrichtung, wandelte sich mit der Zeit aber – nicht immer ganz freiwillig – zum Lehrkrankenhaus der Würzburger Medizinischen Fakultät. Die Ringvorlesung nimmt das 450-Jahr-Jubiläum des Juliusspitals zum Anlass, in dreizehn Beiträgen verschiedenste Aspekte des Spitallebens in der Frühen Neuzeit zu beleuchten. Der Dreiklang Pflegen – Heilen – Lehren verweist bereits auf die zahlreichen Akteure, deren Tätigkeit das Spitalleben prägte. Die Ringvorlesung findet Dienstags statt, 19.00 Uhr, Hörsaal 318, Neue Universität (Sanderring), Beginn: 14. April 2026, Eintritt frei
Im Sommersemester 2024 konnten Medizinstudierende im Erinnerungs- und Gedenkprojekt "Das leere Sprechzimmer" der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin, das diesmal im Zusammenarbeit mit den Würzburger Lehrstühlen für Allgemeinmedizin und Geschichte der Medizin umgesetzt wurde, das Schicksal von im NS verfolgten ÄrztInnen und PatientInnen kennenlernen. Unser Institut trug hierzu mit Inhalten zur NS-Geschichte der Würzburger Medizinischen Fakultät bei. Die Studierenden konnten "hands-on" bei der Arbeit mit historischen Akten aus der Frauenklinik unser geschichtswissenschaftliches Forschen zu dieser Zeit nachvollziehen. Die studentische Arbeit wurde von einem Filmteam aus Berlin dokumentiert: hier ist der Film!
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Die Vitrinenausstellung "Entdeckt, entstaubt und ausgestellt" - Medizinhistorische Sammlungen ist im Foyer des Instituts für Geschichte der Medizin zu sehen.